p1030248xEndlich war der große Tag gekommen

 

 

 

 

 

 

Daniels erster eigener Flieger war fertiggestellt und bereit für den Jungfernflug. Vater und Sohn fuhren guter Dinge hinaus auf den Flugplatz, um den Motor-Trainer zu testen.

Vater Koopmann war hochzufrieden und Daniel im Glück. Beide fanden, dass der Flieger mit seinem OS sechseinhalber Viertakter jedoch etwas untermotorisiert war.

Und so kam es, dass bei einem letzten Start der Flieger nicht genug Höhe gewann und in einer bösen Baumkrone landete. Da steckte er nun in ca. 12 Meter Höhe und rührte sich nicht. Daniels Mundwinkel neigten sich bedenklich zitternd nach unten und der Pilot stand wie vom Donner gerührt ratlos da. Weil erst mal kein Rankommen an den Flieger war, fuhren die beiden deprimiert nach Hause, um sich in Ruhe zu beratschlagen.

Tja, was tun? Die Feuerwehr kam nicht in Frage, da die Gefahr bestand, dass der Flieger dann wahrscheinlich nur noch in handlichen kleinen Teilen zu seinem Besitzer zurückkehren würde. Nach einer kleinen Kosten-Nutzen-Rechnung beschloss die Familie Koopmann, einen fahrbaren Lift zu mieten und sich die nächsten zwei Wochen nur noch von Cornflakes zu ernähren. Geplant ... getan! Leider gab der Himmel alles, um die Bergung zu erschweren. Es goss wie aus Eimern und die Mama schwitzte Blut und Wasser vor Furcht, dass das schwere Gerät im Matsch versinken würde. Endlich war der Lift richtig positioniert und konnte in die Höhe gehen. Vater und Sohn schwebten empor und konnten den Flieger mühelos aus dem Baum holen. Und siehe da: Alles war heil geblieben!

 

 Die Lage  Das Equipment
 Die Bergung
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